Hunde Poesie

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Hunde Poesie und Gedichte

und viel zum Nachdenken!

Mit den Augen eines Wolfes
Seit den Zeiten, als nur Sonne und Mond uns Licht gaben, kannte ich dich. Aus den riesigen und undurchdringlichen Wäldern beobachtete ich dich. Ich war Zeuge als du das Feuer bändigtest und fremdartige, neue Werkzeuge machtest. Von den Kämmen der Hügel und Berge aus sah ich dich jagen und beneidete dich um deine Jagderfolge. Ich fraß deine Beutereste und du fraßt meine.

Ich lauschte deinen Gesängen und sah deinen Schatten um die hellen Feuer tanzen. In einer Zeit, so weit zurück, dass ich mich kaum mehr daran erinnern kann, schlossen sich einige von uns dir an um mit dir an den Feuern zu sitzen. Sie wurden Mitglieder deines Rudels, jagten mit dir, beschützten deine Welpen, halfen dir, fürchteten dich, liebten dich.

Und für sehr lange Zeit lebten wir so zusammen, denn unsere Wesen waren sich sehr ähnlich. Deswegen hast du die Zahmen von uns adoptiert. Ich weiß, einige von euch respektieren auch mich, den Wilden. Ich bin ein guter Jäger. Auch ich respektiere dich. Auch du warst ein guter Jäger. Ich sah dich oft, gemeinsam mit den Zahmen, Beute erlegen.

In jenen Zeiten gab es alles im Überfluss. Es gab nur einige von euch. Die Wälder waren groß. Wir heulten zusammen mit den Zahmen in der Nacht.

Einige von ihnen kehrten zu uns zurück, um mit uns zu jagen. Einige von ihnen fraßen wir, denn sie waren uns zu fremd geworden. So lebten wir zusammen für lange, lange Zeiten. Es war ein gutes Leben.

Manchmal stahl ich von deiner Beute und du von meiner. Erinnerst du dich, wie dein Rudel hungerte als der Schnee hoch lag? Du fraßt die Beute die wir erlegt hatten. Das war unser Spiel. Es war unsere gegenseitige Schuld. Manche nannten es ein Versprechen.

Wie viele der Zahmen, wurdest auch du uns immer fremder. Wir waren uns einst so ähnlich, aber jetzt erkenne ich einige der Zahmen nicht mehr und ich erkenne auch einige von euch nicht mehr. Du machtest auch die Beute zahm. Als ich begann deine zahme Beute zu jagen (es waren dumme Kreaturen auf die die Jagd keine Herausforderung war, aber die wilde Beute war verschwunden), jagtest du mich und ich verstand nicht warum.

Als deine Rudel immer größer wurden und begannen, gegeneinander zu kämpfen, sah ich eure großen Kriege. Ich fraß jene, die du erschlagen hast. Dann jagtest du mich noch mehr, denn für mich waren sie Nahrung, aber du hattest sie getötet.

Wir Wilden sind nur noch wenige. Du zerstörtest unsere Wälder und brachtest viele von uns um. Aber ich, ich jage immer noch und füttere meine versteckten Welpen, wie ich es immer getan habe. Ich frage mich, ob die Zahmen eine weise Wahl trafen, als sie sich euch anschlossen. Sie haben den Geist der Wildnis vergessen. Es gibt viele, viele von ihnen, aber sie sind mir so fremd. Wir sind nur noch wenige und ich beobachte dich immer noch, um dir auszuweichen.

Ich denke, ich kenne dich nicht mehr länger!

Autor: Canis Lupus

Dein treuer Hund ...
Wenn alle Dich meiden und hassen, ob mit oder ohne Grund,
wird einer Dich niemals verlassen und das ist Dein treuer Hund.

Und würdest Du ihn sogar schlagen, ganz herzlos und ohne Verstand,
er wird es geduldig ertragen und leckt Dir dafür noch die Hand.

Nur Liebe und selbstlose Treue hat er für Dich immer parat!
Er beweist es Dir täglich aufs neue, wie unsagbar gern er Dich hat.

Nennst Du Deinen Hund Dein eigen, wirst Du nie verlassen sein,
und solltest Du vor Einsamkeit schweigen, denn Du bist doch niemals allein.

Wird einst der Tod Dir erscheinen und schlägt Dir die letzte Stund,
wird einer bestimmt um Dich weinen und das ist Dein treuer Hund.

Drum schäm Dich nicht Deiner Tränen wenn einmal Dein Hund von Dir geht!
Nur er ist, das will ich erwähnen, ein Wesen, das stets zu Dir steht.

Autor: unbekannt

Armer Hund...
... eines Abends wirst Du über Deinem Zwinger ein Licht leuchten sehen,
und Du meinst zu wissen, woher es kommt...

...eines Abends wirst Du über Deinem Zwinger eine Sternschnuppe versinken sehen,
und Du meinst zu wissen, wer sie Dir geschickt hat...

...eines Abends wirst Du über Deinem Zwinger den Mond versinken sehen,
und Du meinst zu wissen, wer immer noch an Dich denkt...

...eines Abends wirst Du über Deinem Zwinger kein Licht mehr leuchten sehen,
denn der Mensch, an den DU immer noch denkst, hat längst angefangen, Dich zu vergessen...

Autor: Sabine Meusel

Der alte Kettenhund
Ich bin allein; es ist schon Nacht und stille wird´s im Haus.
Dort ist ein Feuer angefacht, dort ruht mein Herr sich aus.

Er liegt im warmen Federbett, deckt bis ans Ohr sich zu;
und ich auf meinem harten Brett, bewache seine Ruh´.

Die Nacht ist kalt, ich schlafe nicht, der Wind aus Ost weht kalt;
die Kälte ins Gebein mir kriecht, ich bin ja auch schon alt.

Die Hütte, die mein Herr versprach, erlebe ich nicht mehr,
der Regen tropft durchs morsche Dach, Stroh gab´s schon längst nicht mehr.

Die Nacht ist kalt, der Hunger quält, mein Winseln niemand hört,
und wüsst´ mein Herr auch, was mir fehlt, er wird nicht gern gestört.

Die Nacht ist lang, zum zehnten Mal leck´ ich die Schüssel aus,
den Knochen, den ich jüngst versteckt, den grub ich längst schon aus.

Die Kette, die schon oft geflickt, sie reibt den Hals mir bloß.
Sie reicht nur noch ein kurzes Stück und nie werd´ ich sie los.

Was Freiheit ist, das lern ich nie, doch weiß ich, ich bin treu.
So lieg´ich, warte auf den Tod, denn dieser macht mich frei.

Autor: unbekannt

Verlassen...
Mein Aug ist trüb, mein Herz ist schwer und ich vermiß mein Frauchen sehr.
Noch gestern ging sie mit mir aus, dann aber ganz allein Nachhaus.

Ich wollt ja nach ihr rennen, nur hab ich es nicht können!
Da ist der Gurt an meinem Bein, soll das ein neues Spielchen sein?

Am Baum hat sie mich festgemacht was hat sie sich dabei gedacht –
weiß sie nicht, wie ich leide? Wir sind doch Freunde, wir beide!

Wie froh sind wir umhergetollt, und ich hab sie zurückgeholt,
die Stöckchen – sicher, leicht und schnell, sie kraulte lobend mir das Fell.

Mein Bellen und ihr Lachen – Das konnte glücklich machen!

Und wenn sie einmal traurig war, ich strich ihr tröstend über´s Haar
und hatte stets ein off´nes Ohr, wärmte ihre Seele, wenn sie fror.

Meint ihr, ich habe keine, weil ich nicht lache oder weine?
Nun frier ich selbst, trotz dickem Fell, ach hört denn niemand mein Gebell?

Und auch mein Magen knurrt so sehr, wenn bloß der dumme Gurt nicht wär.
Ich spür, wie mir die Kraft entschwindet, ich sterbe, wenn mich keiner findet!

O Frauchen, bitte sag mir an, was hab ich Böses Dir getan
dass du mir auferlegst dies Joch

Ich aber lieb dich immer noch auch wenn ich mich zu Tode quäle –
mit meiner ganzen Hundeseele!

Autor: Babette Reineke

Die Regenbogenbrücke !
Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens. Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem Gras. Wenn ein Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es für immer zu fressen und zu trinken, und es ist warmes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen. Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen. Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben. So rennen sie und spielen den ganzen Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras. Die Füße tragen es schneller und schneller. 
Es hat Dich gesehen. Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest. Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder, und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres, dass so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen. Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und Ihr werdet nie mehr getrennt sein...

Autor: unbekannt

Die Regenbogenbrücke II
Ein kleiner Hund kam an der Regenbogen-Brücke an, und ein Rudel von Hunden kam sofort zu ihm hingelaufen, um ihn zu begrüßen. Er war darauf gefasst, dass er nun angegriffen würde, aber das war die erste Meute, die nur mit dem Schwanz wedelten. Anstatt ihn zu beißen, küssten sie ihn einfach. Es war wunder-schön da und jeder war ganz lieb zu ihm. Keiner von ihnen wurde in einer *Welpen-Fabrik* geboren, so wie er damals, und dann als Kampfhund benutzt, um dann in der Gosse zu sterben, weil er eine hässliche Promenadenmischung war. Sie erklärten, dass sie auf ihre Herrchen warten würden, die sie so geliebt hatten. "Was ist Liebe ?", fragte der kleine Hund und Gott lies ihn auf die Erde zurückkehren um das herauszufinden. Warm und dunkel war es, er wartete zusammengekauert mit den anderen darauf, geboren zu werden. Ängstlich wartete er bis zuletzt, als er dann an den Hinterfüssen herausgezogen wurde. Unbehaarte Hände hielten ihn vorsichtig und trockneten ihn ab. Sie zeigten ihm, wo es einen Schluck warme Milch gab. Er hatte nicht die Kraft dazu, sich lange an der Zitze festzuhalten. Seine Brüder und Schwestern waren weitaus kräftiger als er selbst und stießen ihn zur Seite. Die Menschenhand drückte die anderen Welpen ein wenig zur Seite und hielt seinen Körper, so konnte er trinken. ‚Aaaahhh ... so ist es besser!' dachte er und trank, bis er erschöpft und zusammen-gekuschelt bei seiner Mutter eingeschlafen war. "Ich erinnere mich genau daran", sagte er erfreut. ‚Zu dumm, dass ich erwachsen werden und hinaus in die Kälte und Nässe musste, um dort zu kämpfen und als Verliererhund sterben musste. Ich erinnere mich, was es heißt ein Hund zu sein'. dachte er traurig. Diese Nacht kroch er auf seine Mutter und versuchte zu trinken, aber er fiel immer wieder zur Seite weg. Wenn die anderen vollgetrunken waren, dann wurde ihnen der Bauch geleckt und er konnte nur noch die Restmilch trinken, die die anderen übrig gelassen hatten. Aber die Menschenhand war nicht da, die ihm geholfen hatte, so dass er auch noch was abbekommen hätte, die Zitzen waren immer schon leer, als er an der Reihe war. Es war sogar schon schwer genug, dass er aufstehen konnte. Er war noch so klein und schmächtig. Er fiel auf den Rücken und konnte sich nicht mehr aufrichten. So begann er zu schreien. Sofort kam ein Mensch herbeigeeilt, und sofort war die Menschenhand wieder da, und dann gab sie ihm einen Gumminippel in den Mund. Es hat nicht so gut geschmeckt, wie die Milch der Mutter, aber es war warm und vertrieb die Schmerzen in seinem kleinen Magen. Er hatte Probleme mit dem Atmen, weil seine Lungen nicht voll entwickelt waren. Er hatte einfach zu lange gebraucht, um den anderen in die Gebärmutter zu folgen, als er die letzte Chance von der Regenbogenbrücke genommen hatte. Er konnte den Herzschlag des Menschen spüren, der ihn, zugedeckt mit einem warmen, weichen Tuch auf den Bauch genommen hatte. Das hielt seinen schmächtigen Körper schön warm, und die wiederkehrenden sanften Streicheleinheiten haben ihn sehr beruhigt. Er dachte wieder an seinen neuen Freund, der so lieb an der Regenbogenbrücke zu ihm war und fragte Gott, ob er wohl nochmals zurück dürfte. Gott sagte: "Ja, aber nicht jetzt. Du wolltest erleben, was Liebe ist". So blieb er (es kam ihm vor wie Tage, aber er wusste ja nicht, was Zeit ist und es war ja auch dunkel), die Menschen gaben ihm seine Milcheinheiten und die Wärme und Liebe seiner Mutter wieder. Er wurde größer und agiler, und der Mensch nahm ihn immer öfters aus dem Nest, so konnte er bei ihm schlafen, wurde liebkost und geküsst und war ganz ruhig, solange er den Herzschlag hörte, der fest und lieb klang. Dann kam Gott und fragte ihn: "Bist du bereit zu uns auf die Regenbogenbrücke zurück zu kommen ?" "Ja," antwortete er mit einer kleinen Wehmut, weil der Mensch ihn nicht gehen lassen wollte und zu weinen begann. Er ließ die Luft aus seinen Lungen und ging zurück über die Regenbogenbrücke. Dort schaute er auf den Menschen, der immer noch weinte und seinen Körper in Händen hielt, den er sich für diesen Ausflug geborgt hatte. "Danke Gott", sagte er. "Liebe ist wunderbar und nun werde ich auch an der Regenbogenbrücke auf den Menschen warten, um ihm beim Eintreffen zu sagen, dass ich ihn auch geliebt habe".

Wenn es im Himmel keine Liebe gäbe, wollte ich da gar nicht hin ! "Hunde haben alle guten Eigenschaften der Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.

Autor: unbekannt

Als ich meinen Hund bekam...
Ich bat um Stärke, um ihn perfekt zu erziehen.
Ich wurde aber schwach und verwöhnte ihn mit Häppchen

Ich wollte einen Hund der gehorcht, so daß ich stolz sein könnte.
Ich bekam einen widerspenstigen, der mich demütigte.

Ich wollte Gehorsamkeit, um überlegen zu sein.
Es wurde ein Clown, der mich zum Lachen brachte.

Ich hoffte auf einen Begleiter gegen meine Einsamkeit.
Ich bekam den besten Freund, der mir das Gefühl der Liebe gab.

Ich bekam nichts was ich wollte, aber alles was ich brauchte !

Autor: unbekannt

Zehn Bitten eines Hundes an den Menschen
1. Mein Leben dauert 10-15 Jahre. Jede Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten.
Bedenke es, bevor Du mich anschaffst.

2. Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir verlangst.

3. Pflanze Vertrauen in mich - ich lebe davon.

4. Zürne mir nie lange und sperr mich zur Strafe nicht ein ! Du hast Dein Vergnügen, Deine Freude, ich habe nur Dich.

5. Sprich manchmal mit mir. Wenn ich auch Deine Worte nicht ganz verstehe, so doch die Stimme, die sich an mich wendet.

6. Wisse: Wie immer an mir gehandelt wird - ich vergesse es nie.

7. Bedenke, eh Du mich schlägst, dass meine Kiefer mit Leichtigkeit die Knöchelchen Deiner Hand zerquetschen könnten, dass ich aber keinen Gebrauch von ihnen mache.

8. Ehe Du mich bei der Arbeit unwillig schiltst, bockig oder faul, bedenke: Vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich zu lange der Sonne ausgesetzt oder habe ein verbrauchtes Herz.

9. Kümmere Dich um mich wenn ich alt werde - auch Du wirst einmal alt sein.

10. Geh jeden schweren Gang mit mir. Sage nie: "Ich kann so was nicht sehen" oder "Es soll in meiner Abwesenheit geschehen." Alles ist leichter für mich mit Dir.

Autor: Thy Lauruger - Gasser

Die Eigentumsrechte des Hundes 
1. Wenn es mir gefällt, gehört es mir.
2. Ist es in meiner Schnauze, gehört es mir.
3. Kann ich es dir wegnehmen, gehört es mir.
4. Wenn ich es vor langer Zeit mal hatte, gehört es mir.
5. Wenn es mir gehört, sollte es niemals so aussehen, als gehöre es dir.
6. Wenn ich etwas in Stücke zerkaut habe, gehören alle Teile mir.
7. Wenn es so aussieht, als gehöre es mir, gehört es mir.
8. Wenn ich es zuerst gesehen habe, gehört es mir.
9. Wenn du mit etwas spielst und legst es auf den Boden, gehört es automatisch mir.
10.Ist es kaputt, gehört es DIR !!!

Autor: unbekannt

Das Wörterbuch des Hundes
Leine: Ein Riemen, der an dein Halsband gebunden wird und dir ermöglicht, dein Herrchen / Frauchen überall dorthin zu führen, wo du es willst!

Sabbern: Ist das, was du tun musst, wenn deine Menschen etwas zu essen haben und du nicht. Um es richtig zu machen, musst du so nah wie möglich bei ihnen sitzen und traurig gucken, den "Sabber" auf den Boden tropfen lassen, oder noch besser auf ihrem Schoß!

Schnüffeln: Eine soziale Geste, wenn du andere Hunde begrüßt

Fahrräder: Zweirädrige Trainingsmaschinen, erfunden für Hunde, um ihr Körpergewicht zu kontrollieren. Um maximalen Trainingserfolg zu erzielen, musst du dich hinter einem Busch verstecken und hervorschnellen, laut bellen und einige Meter neben dem Rad herrennen. Der Fahrer wird dann seitwärts schlingern und ins Gebüsch fallen, während du stolz davon weiterziehst.

Mülleimer: Eine Tonne, die deine Nachbarn einmal in der Woche rausstellen, um deinen Scharfsinn zu prüfen. Du musst dich auf deine Hinterpfoten stellen und versuchen, den Deckel mit der Nase zu öffnen. Wenn du es richtig machst, wirst du belohnt mit Margarinepapier zum Zerreißen, Rinderknochen zum Fressen und schimmeligen Brotkrusten!

Taubheit: Dies ist eine Krankheit, die Hunde befällt, wenn ihre Herrchen / Frauchen möchten, dass sie drinnen bleiben, während sie draußen bleiben möchten. Symptome sind unter anderem ausdrucksloses Anstarren der Person, ferner Wegrennen in die entgegengesetzte Richtung oder Hinlegen.

Hundebett: Jede weiche, saubere Oberfläche, wie z.B. die weiße Tagesdecke im Gästezimmer oder das neu aufgepolsterte Sofa im Wohnzimmer!

Donner: Dies ist ein Signal dafür, dass die Welt untergeht. Menschen verhalten sich bewundernswert ruhig während eines Gewittersturms, so dass es nötig ist, sie vor der Gefahr zu warnen durch unkontrolliertes Trampeln, Schnaufen, wildes Augenrollen, und ihnen "auf den Fersen bleiben".

Papierkorb: Dies ist ein Hundespielzeug, gefüllt mit Papier, Briefumschlägen und altem Bonbonpapier. Wenn dir langweilig ist, schmeiß den Papierkorb um und verstreu das Papier im ganzen Haus, bis deine "Leute" nach Hause kommen.

Sofas: Sind für Hunde das gleiche wie Servietten für Menschen. Nach dem Essen ist es nett, vor dem Sofa auf und ab zu rennen und die Barthaare daran zu reinigen.

Baden: Dies ist ein Prozess, bei dem die Menschen den Boden, sich selber und die Wände durchnässen. Du kannst ihnen dabei helfen, wenn du dich häufig kräftig schüttelst.

Anspringen: Die Antwort eines jeden guterzogenen Hundes auf den Befehl "Sitz!" Besonders lohnend, wenn dein Mensch "ausgehfertig" gekleidet ist. Unglaublich eindrucksvoll vor Veranstaltungen in Abendkleidung.

Anstupsen: Der beste Weg die Aufmerksamkeit deiner Menschen zu erregen, wenn sie gerade eine Tasse Kaffee oder Tee trinken. Rempeln: Die letzte Möglichkeit, wenn das normale Anstupsen nicht den gewünschten Erfolg bringt - besonders wirkungsvoll in Kombination mit Schnüffeln.

Liebe: Ein Gefühl intensiver Zuneigung, freizügig verteilt und ohne Einschränkung. Der beste Weg deine Liebe zu zeigen, ist mit dem Schwanz zu wedeln. Wenn du Glück hast, wird dein Mensch dich lieben.

Autor: unbekannt

Wie fotografiere ich meinen Welpen?
Nehmen Sie einen neuen Film aus der Schachtel und laden Sie Ihre Kamera.
Nehmen Sie die Filmschachtel aus dem Maul des Welpen und werfen Sie sie in den Abfalleimer.
Nehmen Sie den Welpen aus dem Abfalleimer und bürsten Sie ihm den Kaffeesatz aus der Schnauze.
Wählen Sie einen passenden Hintergrund für das Foto.
Montieren Sie die Kamera und machen Sie sie aufnahmebereit.
Suchen Sie Ihren Welpen und nehmen Sie ihm den schmutzigen Socken aus dem Maul.
Platzieren Sie den Welpen auf dem vorbereiteten Platz und gehen Sie zur Kamera.
Vergessen Sie den Platz und kriechen Sie Ihrem Welpen auf allen Vieren nach. 
Stellen Sie die Kamera mit einer Hand wieder ein und locken Sie Ihren Welpen mit einem 
Leckerli.
Holen Sie ein Taschentuch und reinigen Sie das Objektiv vom Nasenabdruck.
Nehmen Sie den Blitzwürfel aus dem Maul des Welpen und werfen ihn weg.
Sperren Sie die Katze aus und behandeln Sie die Kratzer auf der Nase des Welpen.
Stellen Sie den Aschenbecher und die Zeitschriften zurück auf den Couchtisch.
Versuchen Sie, Ihrem Welpen einen interessanten Ausdruck zu entlocken, indem Sie ein Quietschspielzeug über Ihren Kopf halten.
Rücken Sie Ihre Brille wieder zurecht und holen Sie Ihre Kamera unter dem Sofa hervor.
Springen Sie rechtzeitig auf, nehmen Sie Ihren Welpen am Nacken und sagen Sie zu Ihm: 
“Nein! Das machst Du draußen.”
Rufen Sie Ihren Ehepartner, um Ihnen beim Aufräumen zu helfen.
Mixen Sie sich einen doppelten Martini.
Setzen Sie sich in einen bequemen Lehnstuhl und nehmen Sie sich vor, gleich morgen früh
mit dem Welpen “Sitz” und “Platz” zu üben!

Gebet eines Hundes
Oh Gott, der über alle Kreaturen regiert,
gib, dass ich einen Herrn finde, der mich liebt
so, wie ich ihn liebe und verehre und jederzeit
mein Leben für ihn hergeben würde.

Mach, oh Gott, dass er gerecht zu mir ist,
da Du mich ihm anvertraut hast.
Gib, dass er geduldig mit mir ist,
so, wie ich geduldig
stundenlang auf sein Heimkommen warte.

Bewahre ihm, oh Herr,
die Jugend meines Herzens und
die Reinheit meiner Gedanken.

Zeige ihm was Treue ist, wie ich sie ihm vorlebe.
Gib meinem Herrn Gesundheit
und Freude an der Natur,
damit er recht oft mit mir über Felder wandert.

Oh Gott, der über alle Kreaturen regiert,
ich bitte Dich,
lass den Menschen immer Mensch sein, so,
wie ich immer Hund sein möchte!

Autor: Erna Bossi

Tröste Dich 
Liebes Herrchen, tröste Dich,
ich weiß, wie sehr Du liebtest mich,
und auch mein Herz schlug nur für Dich,
ich nie von Deiner Seite wich.

Verband uns traute Zweisamkeit,
und liebten wir es, rauszugehen,
des Abends die Geruhsamkeit,
ließ manche Sorge schnell vergehen.

Kann ich Dich nun nicht mehr begleiten,
so wird mein Geist Dich doch geleiten,
meine Nase kennt jede Wiese,
jeden Windzug, welcher blies.

Wirst an allbekannten Stellen
auch erinnert sein ans Bellen,
wenn Du andere Hunde siehst
und vor Deinen Tränen fliehst.

Doch so soll Dich trösten eins:
Du warst mein Licht des Sonnenscheins,
gabst Futter mir und auch ein Dach,
dafür ich hielt Dir treu die Wacht.

Nie verlor' n geht diese Liebe,
unerfüllt sie doch erst bliebe,
wenn einander nicht gedacht,
Erinnerung nicht in uns wacht.

Drum gedenke meiner immer,
sonst der Schmerz wird sein noch schlimmer.
Schliess' mich in Dein Herz fest ein,
dann werd ich ewig bei Dir sein.

Sind die Tränen reich geflossen,
denk auch an meine Artgenossen.
Mancher sitzt gar wie in Trance
im Zwinger, hoffend auf die Chance,
welch Du bereit wärst, ihm zu geben
und erneut zu zweit zu leben.

Reich erfüllt von Stolz und Mut
tät nun ein neues Tier Dir gut.

Autor: Anja Kreusch-Roth, verfasst für H.-G. Busmann

Der letzte Weg - Wenn es soweit ist
Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
und quälende Pein hält ständig mich wach -
Was Du dann tun musst - tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.

Das Du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehen -
muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.

Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück
Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.

Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss.
Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluss.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.

mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal. 
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.

Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist, 
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.

Es darf nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.

Autor: unbekannt

Brief an Herrchen,
Am Morgen bist du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt.
Du nahmst meine Leine - was war ich glücklich!!
Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub - Hurra!
Wir fuhren mit dem Auto und irgendwann hast du am Straßenrand angehalten.
Die Tür ging auf und du hast ein Stöckchen geworfen.
Ich lief und lief, bis ich es gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte, um es dir zu bringen.

Als ich zurückkam, warst du nicht mehr da.
-In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um dich zu finden, aber vergebens.
Ich lief Tag für Tag und Nacht für Nacht und wurde immer schwächer.
Ich hatte Hunger. Ein fremder Mann kam, er legte mir ein Halsband um und nahm mich mit.
Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf deine Rückkehr.
Aber du bis nicht gekommen.
Dann wurde der Käfig geöffnet. Nein, du warst es nicht.
Es war der Mann, der mich gefunden hatte.
er brachte mich in einen Raum - es roch nach Tod.
Meine letzte Stunde war gekommen.

Geliebtes Herrchen. Ich will das du weist, dass ich mich trotz des Leidens,
dass du mir angetan hast, mich noch stets an dein Bild errinnern und
-falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte-
... ich würde auf dich zulaufen, denn ich hatte dich lieb, Dein Hund

Autor: unbekannt.