Obedience

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Border Collie Obedience

Obedience

Was versteht man darunter? Obedience ist nichts anderes als Gehorsamkeit.

Eine Obedience Prüfung besteht zu einem nicht unbeträchtlichen Teil aus Aufgaben die uns aus der Unterordnung bekannt sind. So wird u.a. Sitz, Platz, Steh, bei Fuß, Vorrausschicken, und Apportieren verlangt.

Das besondere an Obedience ist, dass es für fast jeden Hund und Hundehalter geeignet ist. Es beansprucht den Hund körperlich und er wird geistig gefordert. Gerade bei Rassen die schwer auszulasten sind, womit ich die Border Collies genauso meine wie die Jagdhunde, bietet sich bei Obedience die Möglichkeit den Hund wirklich auszulasten.

Abgesehen von den sehr anspruchsvollen Aufgaben wie der Geruchsunterscheidung oder der  Distanzkontrolle fällt die enorme Präzision ins Auge, mit der gearbeitet wird. Der Hund "klebt" förmlich am Bein des Hundehalters und hält ständig konstanten Blickkontakt. Jede Bewegung des Hundehalters wird simultan vom Hund ausgeführt. In Wendungen und Winkeln bewegt sich der Hund so akkurat, dass er auf der Stelle steht und nur das Hinterteil herumschwenkt. Egal welche Bewegung der Hundehalter macht, der Hund verlässt nie seinen Platz am linken Knie!

Geruchsunterscheidung
Bei der Aufgabe liegen mehrere gleichartige Gegenstände, z.B. Holzwäscheklammern auf dem Boden. Eine Klammer davon trägt den Geruch des Hundehalters. Der Hund weis natürlich nicht, wo die Klammer liegt. Er soll dann auf Kommando die richtige Klammer heraussuchen.

Distanzkontrolle
Bei dieser Aufgabe steht der Hundehalter etwa 20m vom Hund entfernt, der Hund muss auf ein Hör- oder Sichtzeichen des Hundehalters die vom Richter verlangte Position einnehmen. Bei bis zu sechs Posi
tionswechseln darf sich der Hund keine Körperlänge von der Stelle entfernen! 

Es gibt keine feste Laufschemen. Der Richter gibt die Aufgabe direkt vor. Ein bemerkenswerter Punkt ist, das der Gesamteindruck und die Zusammenarbeit des Teams, Mensch und Hund in die Bewertung mit einfließt.

Ein Vergnügen ist es wirklich, wenn das Motto hat: "Der Weg ist das Ziel" und sich nicht selbst ständig mit übertriebenem Ehrgeiz im Wege steht. Um einen derartig freudigen Gehorsam beim Hund zu erreichen, wie er bei Obedience gewünscht ist, ist die wichtigste Übung die Motivation des Hundes aufzubauen und zu erhalten. Dies erreicht man sicherlich am besten mit positiver Verstärkung. Den Ungeduld und Druck bewirken beim Hund genau das Gegenteil.

Der Grundsatz von Obedience ist, alles langsam, sicher und sauber aufzubauen. Überlege vor Beginn einer Übung, was Du üben willst und wie Du es angehen möchtest. Achte darauf Fehler rechtzeitig zu erkennen und nicht erst zum festen Bestandteil einer Übung werden zu lassen.

Sei bereit Dich auf Deinen Hund einzulassen, es gibt viele Wege die zum Ziel führen, finde den richtigen Weg für Dich und Deinen Hund heraus.