Naturheilkunde

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Alles über Epilepsie


Alternative Heilmethoden / Naturheilkunde

Ich möchte erst einmal ganz klar darstellen das es keine Heilung mit legaler naturheilkundlicher Tierbehandlung wie Homöopathie gibt. Gerne möchten sich die Tierheilpraktiker / Homöopathen an dem äußerst lukrativen Geschäft "Epilepsie" die goldene Nase mit verdienen. Daher muß ich ausdrücklich davor warnen, denn diese Heilmethoden können die erhoffte Heilung nicht erzielen. Sie können die humanmedizinischen Antiepileptika auf gar keinen Fall ersetzen! Tatsächlich ist es so, das man durch die Fehlbehandlung das Krankheitsbild verschlimmert 

Beispiele dieser "Schindluderei" gibt es leider genug. So wird z.B. von den Homöopathen gerne die Substanz "Bella Donna" zum Anfallsabbruch angeboten. Beschäftigt man sich genauer mit Bella Donna, so wird man schnell feststellen das es sich hierbei um Tollkirsche handelt. Haben wir doch bereits in der Schule gelernt, das Tollkirsche giftig ist. Zwar werden Anfallsgeschehen  tatsächlich damit abgebrochen, allerdings ist Minuten später mit einem schweren Tollkirschen- Anfall zu rechnen. Auch die meist nach der Anamnese angebotenen Mittelchen für die Therapie sind sehr zweifelhaft. So wird sich hinter einer typisch Erstverschlimmerung versteckt, wenn die Anfälle weiter gehen, damit der Hundehalter erst einmal beruhigt ist. Wenn man später bemerkt hat das man seinem Hund damit nicht helfen konnte, ist es zu spät. Die Geldbörse ist dann um einiges leichter was man lieber in sinnvolle Untersuchungen investiert hätte sollen. Leider kenne ich auch mehrere Einzelfälle das Homöopathen Ihre teure Anamnese vorgenommen haben, sich nach der Ausarbeitung der richtigen Therapie wieder melden wollten, danach nimmer gesehen worden sind. Gerne wird auch Akupunktur etc. angeboten. Diese Methoden können allein nicht einer Heilung der Epilepsie entsprechen.

Ich möchte Naturheilkunde allerdings nicht nur schlecht machen, denn man kann sie sicherlich auch sinnvoll als zusätzliche Therapie zu den Antiepileptika einsetzen. So können Bachblüten, Akupunktur, Homöopathie, Reiki etc. beispielsweise bei Verhaltensstörungen zur Linderung der Anfallshäufigkeit erfolgreich eingesetzt werden. Diese Duotherapie wird auch schon von einigen Tierärzten als sehr erfolgreich eingestuft und empfohlen.

Nutzpflanze Hanf / Cannabis
Hanf ist in Deutschland nicht zulässig. Ich will mit diesem Bericht niemanden zum Hanfkonsum seines Hundes auffordern oder glauben machen der Hanf sei ein Wundermittel, der Hanf an sich ist schon ein Wunder!

Bei ungefähr 60% aller Epileptiker hat Cannabis eine positive Wirkung. Es steht ausser Zweifel, dass Cannabis das besten Mittel gegen Epilepsie ist. Allerdings ist er nicht bei allen Epilepsie- Formen wirksam.

Diese Erfahrungen findet man in dem Buch "Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf." Das Buch bestätigt nicht nur mein Wissen, sondern auch Erfahrungen die mir schon mehrmals von Hundebesitzern, die im Ausland sitzen, entgegen gebracht worden sind. So wurde mir berichtet das durch Cannabis zum größten Teil eine totale Anfallsfreiheit erreicht wurde, insoweit das die Hundebesitzer die Behandlung mit den Antiepileptika abgebrochen und den Entschluss gefasst haben, Ihre Hunde nur noch mit Cannabis zu behandeln. Da wird zum Beispiel alle 14 Tage ein Joint geraucht, das der Hund den Stoff inhaliert oder Kekse gebacken, die regelmäßig gefüttert werden. Selbst ein Tierarzt im Umfeld, hat diese Praxis schon empfohlen. 

Die mir geschilderten Nebenwirkungen sind morgendliche Benommenheit, sowie gelegentliches Pfotenzittern. Seelisch und vom Verhalten sollen Sie völlig ausgeglichen sein was bei Cannabis wohl niemanden verwundert. Bedauerlicherweise ist diese Therapie bei uns im Land immer noch nicht legal, obwohl wissenschaftliche Studien die Wirksamkeit des Hanfs belegen. THC und die anderen Cannabinoide enthalten keine schädlichen Substanzen!

Leider wird Cannabis von vielen Leuten als "verbotene Droge" gesehen, vor allem aus Mangel an objektiven Informationen, und weil Cannabis einfach mit anderen verbotenen Substanzen in den selben Topf geworfen wird.

Da die Wirksamkeit des Hanfs (Cannabis indica oder Cannabis sativa) bei so unterschiedlichen Krankheiten, u.a. Glaukom, Epilepsie, Asthma, multipler Sklerose, Alkoholismus belegt wurde, sollte der Hanf endlich als das dargestellt werden, was er ist.

Eure Shila