Dogdancing

zurück

Dogdancing mit dem Border Collie

Was ist Dogdancing?

Dogdancing ist ein noch junger Hundesport der seit Jahren immer wieder auf Ausstellungen als Pausenprogramm gezeigt wird und immer mehr Anhänger findet. Dogdancing ist nichts anderes als "Mit uns zu tanzen" Die Grundlage hierfür war Obedience, nur das die Kunststückchen im Takt zur Musik mit absoluter Harmonie gezeigt werden.
Es verlangt von Dir und uns sehr viel Aufmerksamkeit und Flexibilität. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Dogdancing ist bis ins Unendliche ausbaubar, und für jeden gesunden Hund geeignet!

Drill hat beim Dogdancing nichts zu suchen, hier ist partnerschaftliche Zusammenarbeit von Dir und uns gefragt. Eine flüssige Vorführung kann nur gelingen, wenn das Verhältnis zwischen uns tatsächlich von Harmonie geprägt ist. Beim Dogdancing ist es wichtig das Du Dich rhythmisch zur Musik bewegen kannst und die gezeigten Elemente natürlich auch zur Musik passend vorgeführt werden.

Es kommt darauf an das wir zusammen eine Darbietung zeigen, worin die korrekte Fußarbeit und natürlich auch die unterschiedlichsten Tricks eingearbeitet werden. Wichtig ist bei einer Vorführung, das wir die Hauptdarsteller sind, Du Dich nicht in den Vordergrund drängen solltest.

Wer einmal mit Dogdancing begonnen hat kommt nicht mehr davon los, denn alles was Freude und Spaß macht ist bei Dogdancing erlaubt.

Woher kommt Dogdancing?

Die Grundlage für diese Hundesportart wurde 1980 unter dem Namen „Freestyle“ in Kanada geboren. Dort erkannten man die Möglichkeit, Obedience mit Musik zu unterstützen, das man mittels Musik mit uns viel lockerer arbeiten konnte.

1989 begann eine Amerikanerin in Ihrer Hundeschule Tanzelemente für Hundis und Hundeführer auszuarbeiten. Mit der ersten öffentlichen Vorführung 1989 legte sie den Grundstein. 1990 kam Dogdancing nach England. Dort wurde es erstmals als Obediencevorführung mit Musik auf der Cruft's Dog Show unter dem Namen "Heelwork to Music“ vorgestellt, wovon das Publikum begeistert war.

Später wurden dann noch weitere Kunststücke eingebaut und das ganze wurde "Heelwork to Music" genannt. Seitdem ist es fester Bestand auf der Cruft`s, und jedes Jahr werden Vorführungen gezeigt.

Das englische "Heelwork to Music" ist in erster Linie Fußarbeit (Heelwork) mit nur einigen Drehungen, Sprüngen und Tricks. Wir dürfen uns dabei nicht zu weit von Dir entfernen.

In Amerika stand der Showteil mehr im Vordergrund und man nannte es "Dogdancing". Es werden auch mehr Kunststücke gezeigt und wir befinden uns keineswegs immer in der Fußposition.

In Deutschland ist es eigentlich noch keine offizielle Sportart, in der auch Wettbewerbe ausgerichtet werden, wie zum Beispiel in England, der Schweiz und in Amerika.